• Verschiebungen bei der Müllabfuhr nach Himmelfahrt und Pfingsten

    MÜLLABFUHR ENEN TAG SPÄTER ALS ÜBLICH:

    Am Himmelfahrtstag (Do., 13.5.) und am Pfingstmontag (24.5.) fallen die Müllabfuhr und Wertstoffsammlung aus. Die Abfuhren finden in den Tagen danach jeweils einen Tag später als üblich statt, für die Freitage werden die Tonnen an den Sonnabenden geleert. Die Recyclinghöfe bleiben an den beiden Feiertagen geschlossen. Die Stadtreinigung Hamburg empfiehlt die Nutzung des Online-Abfuhrkalenders, der rechtzeitig an die Abfuhren erinnert und auch die Abfuhrverschiebungen berücksichtigt.

     

    Die Abfuhrverschiebungen im Überblick:

    üblicher Termin

    verschoben auf einen Tag später

    Donnerstag (Himmelfahrt)

    13.05.2021

    Freitag

    14.05.2021

    Freitag

    14.05.2021

    Sonnabend

    15.05.2021

    Pfingstmontag

    24.05.2021

    Dienstag

    25.05.2021

    Dienstag

    25.05.2021

    Mittwoch

    26.05.2021

    Mittwoch

    26.05.2021

    Donnerstag

    27.05.2021

    Donnerstag

    27.05.2021

    Freitag

    28.05.2021

    Freitag

    28.05.2021

    Sonnabend

    29.05.2021

  • Das Wildgehege Klövensteen endlich wieder öffnen!

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    Die SPD-Fraktion Altona unterstützt die Forderung des Fördervereins Klövensteen, das Wildgehege schnellstmöglich wieder allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen.
    Ein entsprechender SPD-Antrag wird am Mittwoch (12. Mai 2021) im Hauptausschuss der Bezirksversammlung zur Abstimmung gestellt. Er sieht vor, dass das Bezirksamt Altona, das die Wiedereröffnung bisher ablehnt, jetzt endlich tätig werden soll. Ein Hygienekonzept für das Gelände sowie ein Online-Buchungssystem sollen zeitnah erarbeitet werden.
    Dazu Andreas Bernau, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport: „Das Wildgehege Klövensteen ist ein wunderschöner Ort für Familien, um die Natur genießen und mehr über Tiere erfahren zu können. Gerade für Familien mit niedrigem Einkommen muss der Be-zirk während der Corona-Epidemie Angebote in der freien Natur schaffen. Es kann nicht sein, dass sich das Bezirksamt hier querstellt und auf mangelnde Kapazitäten verweist. Wenn Gelder dafür da sind, zusätzliche Stellen für die Verkehrsberuhigung in Ottensen zu schaffen, dann müssen auch für das Wildgehege Klövensteen Kapazitäten da sein. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“
    Aus Sicht der SPD ist eine Corona-gerechte Öffnung des Wildgeheges ohne große Probleme mög-lich und hätte bereits längst erfolgen können.
    „Zur Wiedereröffnung des Wildgeheges Klövensteen muss das Bezirksamt das Rad nicht neu er-finden: Einbahnstraßenregelungen, beschränkte Öffnungszeiten, die Einführung eines Online-Bu-chungssystems und der Verzicht auf Fütterungen sind vielerorts bereits erfolgreich praktizierte Maßnahmen, um Zoos und Wildgehege verantwortungsvoll wieder zu eröffnen“, so Bernau ab-schließend.

  • Großes Wohnraumpotenzial an Luruper Hauptstraße (West)

    Vorbereitende Untersuchung Großes Wohnraumpotenzial an Luruper Hauptstraße (West)

    An der Luruper Hauptstraße ist erhebliches Wohnraumpotenzial vorhanden. Um dies zu fördern, wird empfohlen ein Sanierungsgebiet einzurichten. Das ist das Ergebnis einer vorbereitenden Untersuchung an der Luruper Hauptstraße. Die Straße ist Teil der sogenannten Magistralenstrategie – und offenbart nun, dass dort grundsätzlich hunderte Wohnungen entstehen könnten.
    Vorbereitende Untersuchung

    Zu dieser Erkenntnis ist das Büro Plankontor Stadt und Gesellschaft mbH gekommen. Das Planungsbüro hat im Jahr 2020 im Auftrag des Bezirksamtes Altona Vorbereitende Untersuchungen (VU) im Bereich der westlichen Luruper Hauptstraße (Luckmoor/Ackerstieg bis Landesgrenze) durchgeführt und in einem Berichtsentwurf zusammengefasst. Dieser Entwurf wird aktuell mit den Trägern öffentlicher Belange abgestimmt und ist vom 2. Mai bis zum 18. Mai 2021 online auf der Webseite des Bezirksamtes Altona (www.hamburg.de/altona) und der Seite des Büros Plankontor (www.plankontor-hamburg.de) einsehbar.

    Ein zentrales Ergebnis des Berichtsentwurfs ist das Wohnraumpotenzial. Für das Untersuchungsgebiet Luruper Hauptstraße kommen die städtebaulichen Grobkonzepte des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) zu der Erkenntnis, dass unter Berücksichtigung erhaltenswerter Geschoßwohnungsbauten ein Wohnflächen-Entwicklungspotenzial mit einer Größenordnung von etwa 53.000 Quadratmetern Wohnfläche aktiviert werden könnten. Im Untersuchungsgebiet könnten demnach mehr als 500 neue Wohnungen entstehen.

    Neuer Wohnungsbau im Untersuchungsgebiet eröffnet zugleich Entwicklungspotenziale für neue Wohnqualitäten. Durch Standards eines zeitgemäßen Wohnungsbaus könnten energetische, ökologische oder auch lärmbezogene Defizite entlang der Luruper Hauptstraße und deren hinteren Grundstücke behoben werden. Zudem wird durch bessere Ausnutzung von vorhandenen, erschlossenen Bauflächen der Druck aus dem Hamburger Wohnungsmarkt zur Bebauung von Grün-und Freiflächen gemindert.

    In dem Berichtsentwurf wird vorgeschlagen, dass ein wesentlicher Teil des VU-Gebiets ein Sanierungsgebiet werden könnte. Die Luruper Hauptstraße (West) soll dadurch als urbaner Raum und als Stadteingang mit neuen, attraktiven Wohnangeboten und verbesserter Aufenthaltsqualität gestärkt werden. Ergänzt wird dieses durch Zielsetzungen zu den Handlungsfeldern: Städtebauliche Strukturen, Klimaschutz, Klimaanpassung, Grüne Infrastruktur / Verkehr; Wohnumfeld und öffentlicher Raum, Wohnen, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnungswirtschaft; Querschnittsthema Beteiligung, Aktivierung, Lokale Partnerschaften, Vernetzung.

    Den Schlusspunkt des Berichtes bildet ein erster Rahmenplan/ Maßnahmenkonzept.

    Die in Sanierungsgebieten üblichen flurstückgenauen Ziele sollen, im Fall der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes durch den Hamburger Senat, im Zuge der Erstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) für das RISE-Gebiet Lurup entwickelt werden. Dies soll im Austausch zwischen Grundeigentümer*innen, Anwohner*innen, Bezirksamt Altona und der zukünftig vor Ort tätigen Gebietsentwicklerin erfolgen.

    Nach Auswertung der Eingänge von den Trägern öffentlicher Belange und von der Luruper Öffentlichkeit beabsichtigt das Bezirksamt Altona den Bericht im Juni 2021 dem zuständigen Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft sowie der Bezirksversammlung Altona zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

     

    BZA 02.05.2021

  • Grundinstandsetzung des Lüttkamps beginnt

    Das Bezirksamt Altona startet am 06.04.2021 mit der Grund­instandsetzung des Lüttkamp und dem Farnhornweg zwischen Spielplatz Lüttkamp und Elbgaustraße.


    Bild: © Bezirk Altona

     

    Im Lüttkamp sind sowohl die Straße als auch die Gehwege stark sanierungsbedürftig und werden erneuert. Im Zuge der Grundinstandsetzung der Straße wird zudem die Radverkehrsinfrastruktur im Bereich Farnhornweg angepasst. Die Bauarbeiten werden in drei Bauabschnitten ausgeführt (siehe Karte).

    Die Arbeiten beginnen im Abschnitt vom Spielplatz Lüttkamp bis Nienhöfener Weg und dauern bis voraussichtlich Juli 2021. Die zweite Bauphase startet anschließend und deckt den Bereich von Nienhöfener Weg bis Sprützmoor ab. Die abschließende dritte Bauphase erstreckt sich von Sprützmoor bis zur Elbgaustraße und endet voraussichtlich im November 2021.

    In den einzelnen Bauphasen wird der Lüttkamp jeweils abschnittsweise voll gesperrt. Aufgrund des engen Straßenraumes wird für den Radverkehr eine Umleitung über die Elbgaustraße und Luruper Hauptstraße eingerichtet. Fußgänger*innen können die Baufelder gesichert passieren.

    Der Busverkehr wird eine veränderte Linienführung haben. Während der gesamten Straßenbaumaßnahme wird die Buslinie 186 über die Elbgaustraße umgeleitet. Hierzu wird eine Ersatzhaltestelle gegenüber der Kreuzung Elly-See-Straße eingerichtet. Bitte achten Sie hier auf die Informationen des HVV unter www.hvv.de.

    Die Baumaßnahmen des Bezirksamtes sind zeitlich und räumlich auf die umliegenden Straßenbaumaßnahmen der kommenden Jahre abgestimmt. Ziel dieser Koordinierung ist es, die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

    Weitere Informationen über diese oder andere Straßenbaumaßnahmen sind im Internet unter www.hamburg.de/baustellen zu finden. Für eventuelle weitere Fragen steht die Baustellen-Hotline 040 / 428 28 2020 zur Verfügung.

  • Schule und Stadtteil wachsen zusammen Einweihung der Community School Lurup

    Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg haben heute die neuen Räumlichkeiten der Community School in der Stadtteilschule Lurup eingeweiht.
    Community School Lurup

    Fotocredit: Bezirksamt Altona

    „Community Schools“ sind nach US-amerikanischem Vorbild Zentren des sozialen und kulturellen Lebens eines Quartiers. Die Community School Lurup ist ein essenzieller und integrativer Teil im Erdgeschoss des neuen Schulgebäudes der Stadtteilschule Lurup. Sie leistet so einen wichtigen Beitrag zur engeren Verknüpfung zwischen Schule und Stadtteil. Die Community School, genannt LURUM, kombiniert schulische und außerschulische Angebote der Grundschule, der Stadtteilschule, der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und der Gemeinwesensarbeit für alle Generationen. Damit unterstützt sie die Entwicklung des gesamten Quartiers Osdorfer Born / Lurup, das als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt ist.

    Konkret besteht die Community School aus zwei Foren und aus Seminarräumen. Das Stadtteilforum bietet Raum für Information und Austausch, die Angebote diverser Stadtteileinrichtungen, verschiedene Kurse sowie kulturelle Veranstaltungen. Das Jugendforum bietet Platz für Gruppenangebote und lädt zum Verweilen ein. Darüber hinaus stehen auch weitere Räumlichkeiten der Stadtteilschule außerhalb der Schulzeit für Angebote im Quartier zur Verfügung.

    Die Baukosten der Community School wurden mit einer Million Euro von der Sozialbehörde sowie mit 500.000 Euro aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert. Zudem wurden RISE-Mittel i.H.v. 150.000 Euro in die Gestaltung des Vorplatzes investiert.

    Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Als integrierte Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtung ist die neue Community School Lurup ein Schlüsselprojekt der Quartiersentwicklung für das RISE-Fördergebiet Osdorfer Born / Lurup. Als zentraler Ort im neuen Schulgebäude ist sie ein gelungenes und anschauliches Beispiel für die integrierte Zusammenarbeit, mit der RISE stabile und lebendige Quartiere fördert. Alle Anwohnerinnen und Anwohner können von der Zusammenlegung der Stadtteilschule an einem Ort profitieren. Die vielen Beratungs- und Bildungsangebote und Begegnungsmöglichkeiten unter einem Dach erhöhen die Lebensqualität im Quartier. Ich freue mich sehr, dass wir hier mit RISE einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leisten können.“

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Die Community School Lurup ist ein Ort der Begegnungen. Gerade in der aktuellen Zeit merken wir, wie sehr uns zwischenmenschliche Kontakte fehlen. Dabei braucht der Mensch andere Menschen um sich zu entfalten, um zu lernen und um sich auszutauschen. All das und noch mehr wird im LURUM möglich sein. Dort wird eine Begegnungsstätte wachsen, die Menschen aller Altersstufen in ihrem Alltag begleitet und das Leben im Stadtteil und über dessen Grenzen hinaus bereichert.“

    Michel Büch, Leiter Community School Lurup: „Im LURUM greifen Schule, Jugendarbeit und Stadtteilarbeit synergetisch ineinander. In engster Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen und Einzelpersonen des Stadtteils steht – trotz mehrerer Corona-bedingter Planungs-Blockaden - ein vielfältiges und kraftvolles Angebot in den Startlöchern. Hier gibt es Beratung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule und verschiedene kulturelle Angebote für, von und mit den Menschen, die hier leben.“

    Hintergrund
    Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) soll Hamburg als gerechte und lebenswerte Stadt weiterentwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

    Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

    In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

    Hamburg umfasst derzeit 26 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

    Weiterführende Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/rise.

    Fotocredit: Bezirksamt Altona, BZA

  • Drei „Alte Schweden“ für das Hochrad

    Das Gymnasium Hochrad hat drei Findlinge für den Schulhof erhalten

    Gruppenfoto der Beteiligten

    Er ist fast so groß wie ein Kleinwagen, wiegt fast 4 Tonnen und wird künftig den Schulhof des Gymnasiums Hochrad zieren: Ein Findling aus der Eiszeit, der von den Gletschern aus Skandinavien bis nach Hamburg transportiert wurden.

    Dieser „Cousin“ des „Alten Schweden“ von Övelgönne sowie zwei kleinere Exemplare wurden bei Grabungsarbeiten für Brückenpfeiler an der B5 nahe der A1 gefunden und von dort am Montagvormittag zum Gymnasium Hochrad gebracht. Die Anlieferung erfolgte per Schwertransport von der Golfstraße her.

    Die drei Findlinge sollen künftig auf dem Schulhof einen Platz finden und dort nicht nur den Schülerinnen und Schülern zum Sitzen, Spielen und Klettern dienen, sondern auch als Anschauungsobjekte den Geografie-Unterricht bereichern. Initiiert wurde die Aktion von Oliver Kümmerling, der am Gymnasium Hochrad die Fachschaft Geografie leitet.

    Geografiefachleiter Oliver Kümmerling mit seinem neuen AnschauungsobjektGeografiefachleiter Oliver Kümmerling mit seinem neuen Anschauungsobjekt

    Meike Röhrig / Koordination der Öffentlichkeitsarbeit Gymnasium Hochrad Hochrad 2,22605 Hamburg

     

  • Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg Bezirksamt Altona präsentiert Vorschlag für gute Integration

    Für eine gute Integration: Das Bezirksamt Altona hat in den vergangenen Monaten die Nutzungsperspektive der Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg in Blankenese eingehend geprüft. Dem Planungsausschuss wurde nun ein Vorschlag unterbreitet, wie der Standort künftig genutzt werden könnte.
    Flüchtlingsunterkunft

    Um die an vielen Stellen bereits verstetigte gute Integration in Altona weiterführen und die zukünftige Unterbringung von Geflüchteten gewährleisten zu können, wird seitens des Bezirksamtes Altona vorgeschlagen, die jetzige Fläche künftig als allgemeines Wohngebiet auszuweisen.

    Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg: „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Unterbringung geflüchteter Menschen am Björnsonweg mit einem Klima der guten Integration verbunden war. Familien, die dort leben, sind gut aufgenommen worden. Eine rechtssichere Möglichkeit – auch im Sinne einer guten Integration – könnte sein, ein Baurecht dahingehend zu schaffen, dass am Björnsonweg auch künftig Menschen mit Fluchtgeschichte dauerhaft wohnen können. Dies wäre beispielsweise durch Wohnungsamt-gebundenen Wohnraum möglich. Entschieden ist jedoch noch nichts, es ist nun Sache der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes, Nutzungsvarianten eingehend zu prüfen und einen Bebauungsplan zu erstellen.“

    Gesche Boehlich, Vorsitzende der GRÜNEN-Bezirksfraktion: „Das angestoßene Verfahren will einerseits den dringend gebrauchten geförderten Wohnungsbau auf den Weg bringen und für Wohnungen sorgen, die an die Vergabe durch das Wohnungsamt gebunden sind. Davon haben wir in Altona viel zu wenige. Andererseits soll das Grabeland am Björnsonweg mit in den B-Plan und als Grünfläche gesichert werden. So können wir die Integration von Geflüchteten weiterhin erleichtern und zugleich für Ausgleichsmaßnahmen nach dem Naturschutzrecht sorgen.“

    Thomas Adrian, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion: „In der Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg wird hervorragende Integrationsarbeit geleistet, deshalb hätten wir uns den Fortbestand der Unterkunft gewünscht. Leider ist dies nicht möglich. Die frei werdenden Flächen wollen wir nun dem geförderten Wohnungsbau zuführen und somit die Wohnungsbauziele des Senats, insbesondere im Segment der Wohnraumförderung stützen. Vor Ort sollte dabei das Ziel sein, vor allem für die Zielgruppe der Geflüchteten, eine Perspektive zu schaffen um auch weiter im Stadtteil Blankenese leben zu können.“

    Sven Hielscher, Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion: „Wir schaffen mit der Planungsausweisung Wohnen Rechtssicherheit für alle Beteiligten.“

    Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Bezirksfraktion: „Aus sozialpolitischen Aspekten wäre eine Auflösung der Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg nicht vertretbar. Wir haben in Altona keine vergleichbare Unterkunft, die so geeignet für kinderreiche Familien wäre und erst recht keine, die so reibungslos betrieben wird. Der Integrationswille der meisten Anwohner vor Ort ist trotz ursprünglicher Bedenken beeindruckend, wofür wir sehr dankbar sind. Wir hoffen, dass der Bezirk Altona jetzt, wie von der Politik gefordert eine intensive Bürgerbeteiligung aufnimmt und ein offenes Ohr für die Ideen und Vorschläge zu Verkehrsanbindung, baulicher Gestaltung und Naturschutz aufnimmt. Die Akzeptanz vor Ort ist die Grundlage für gute Integration und darf nicht verspielt werden.“

    Anhand der bestehenden Gebäude wurde eine Bruttogeschossfläche von ca. 3.000 bis 3.500 Quadratmeter ermittelt, welche bei einer möglichen Neuplanung auf diese übertragen werden könnte. Eine Nachnutzung der vorhandenen Versorgungsinfrastruktur sollte geprüft werden. Um zu 100 Prozent geförderten Wohnungsbau umsetzen zu können, ist zu überlegen und zu prüfen, ob die Fläche an Fördern & Wohnen AöR übertragen werden könnte.

    Ergänzend könnte es dann Regelungen zwischen Hamburg Wasser, der Sozialbehörde und Fördern & Wohnen AöR geben, in dem zum einen geregelt würde, dass die Fläche an Fördern & Wohnen AöR übertragen wird und zum anderen der Anteil an Wohnraum mit Wohnungsamt Bindung festgelegt wird. Zudem würde geregelt, dass dorthin vor allem Geflüchtete mit Wohnberechtigung vom Wohnungsamt vermittelt werden können.

    Der durch das Bauvorhaben erforderliche Waldersatz, würde auf stadteigenen Flächen erfolgen, zusätzlich wären Ausgleichsmaßnahmen nach Naturschutzrecht erforderlich. Bei dieser Variante müsste die aktuell vorhandene Unterkunft zunächst zurückgebaut werden, um dann städtebaulich hochwertigen Wohnraum ermöglichen zu können. Das sogenannte Grabeland wäre durch eine Grünausweisung im Gegenzug dauerhaft für eine Grünnutzung gesichert.

    Der Planungsausschuss wird nun gebeten, in seiner kommenden Sitzung die Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans mit der Bezeichnung Blankenese 52 zu beschließen, den bestehenden Baustufenplan aufzuheben und einen Prüfauftrag zur Grundstücksübertragung zu erteilen.

    Hintergrund: An der Südseite des Björnsonweg befinden sich, umgeben von einem Waldgebiet, Unterkünfte für Geflüchtete und Asylbewerbende. Die Unterkünfte wurden auf Grundlage der bis zum 31.12.2019 geltenden Sonderregelung des § 246 Abs. 9 BauGB genehmigt. Aufgrund eines in einem Nachbarstreitverfahren gegen die Baugenehmigung vor dem Verwaltungsgericht Hamburg abgeschlossenen Vergleichs zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), Fördern & Wohnen AöR und dem Nachbar*innen muss das befristet genehmigte Bauvorhaben spätestens nach Ablauf von sieben Jahren vollständig zurückgebaut werden. Die Geltungsdauer der Baugenehmigung kann nicht über den im Vergleich bestimmten Zeitpunkt hinaus verlängert werden. Nach Ablauf der Befristung ist die Fläche wieder aufzuforsten. Diese Verpflichtung entfällt jedoch, wenn die Stadt gegenläufige bauleitplanerische Festsetzungen trifft; für diesen Fall hat sich die FHH verpflichtet, den Verlust der Waldfläche möglichst orts- und funktionsnah zu kompensieren.

    BZA

  • SRH reinigt zukünftig auch den Elbstrand

    NEUES JAHR - NEUE AUFGABE FÜR DIE STADTREINIGUNG HAMBURG

    SRH reinigt zukünftig auch den Elbstrand
    Ab Januar 2021 übernimmt die SRH die Zuständigkeit für die Reinigung des Elbstrandes, der bisher von der Hamburg Port Authority (HPA) gereinigt wurde. Der rund 12 Kilometer lange Strand erstreckt sich vom Museumshafen Övelgönne bis zur Stadtgrenze Wedel. Auf einer Fläche von mehr als 335.000 m2 reinigt die SRH zukünftig den Strand sowie die anliegenden Grün- und Steinflächen. Dabei übernimmt die SRH u.a. die Leerung- und Instandhaltung von insgesamt 220 Papierkörben und fünf Grillkohlebehältern sowie das Absammeln von Müll und die regelmäßigen Reinigung des Sandes.
    SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau ist stolz über eine weitere Zuständigkeit für Sauberkeit in Hamburg: „Die Übertragung dieser prestigeträchtigen Aufgabe und die Möglichkeit, den sowohl bei Hamburgerinnen und Hamburgern als auch Touristen beliebten Elbstrand zukünftig zu reinigen, macht uns gleichermaßen stolz und dankbar. Wie schon häufig in der Vergangenheit, stellen wir uns mit der Strandreinigung einer neuen Herausforderung und werden mit Engagement und Qualität das entgegengebrachte Vertrauen des Senates rechtfertigen. Und ganz nebenbei gehören neben Müllfahrzeugen und Kehrmaschinen nun auch Sondermaschinen zur Reinigung, wie Beachbuggies und Beachcleaner, zu unserem Fuhrpark.“
    Umweltsenator Jens Kerstan dazu: „Wir freuen uns, dass die Stadtreinigung Hamburg auch diese Aufgabe übernimmt und zukünftig auch den Elbstrand sauber hält. Ich bin mir sicher, dass der zuverlässige Service künftig mit Spezialgerät auch am beliebten Stadtstrand sichtbar und dass Hamburg so noch sauberer und lebenswerter wird. Wer am Elbstrand flaniert, kann sich außerdem auf brandneue und zur Umgebung passende Papierkorb-Sprüche freuen.“

    Papierkorb Keine Spuren im Sandjpg

Moin,

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